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Reminder Forum Anthropozän | Aviso Carinthische Dialoge

 
Kann Natur die Menschheit retten?
 
In der weltweit transdisziplinär diskutierten Anthropozän - der "Menschenzeit" - geht es immer stärker um die Frage, ob sich die Menschheit an die von ihr globalen und nachhaltigen Eingriffe in die Erde und deren Rückkoppelungs-Phänomene anpassen und damit ihre Überlebensfähigkeit sichern kann.

Um diese sowie weitere Fragen drehen sich von 20. bis 22. Juni 2019 beim 2. Forum Anthropozän in der Nationalparkgemeinde Mallnitz in den Hohen Tauern Impulsreferate, Interventionen, Diskussionen, eine ZUKUNFTSWERKSTATT und das ZEIT-GESPRÄCH.

PHILOSOPHISCHER TALK: Denken in Bewegung bringen
Besonders möchten wir auf das philosophische Gespräch - moderiert von Heike Egner und Horst Peter Groß vom Universitäts.club - hinweisen, das sich um die Frage dreht "Können wir uns vor uns selbst retten?".

Gemeinsam mit Philosophin Eva Horn (Anthropocene Network), Christian Illies vom Lehrstuhl für Philosophie in Bamberg und dem Ethik-, Metaphysik- und Religionsphilosophen Peter Strasser versuchen wir eine Antwort zu finden.

Wann und wo?
21. Juni 2019 - 17:00 bis 20:00 Uhr
Seebachtal/ Stappitzer See

Abwechslungsreiches Programm - auch für die Kleinen
Auf Kinder- und Jugendlichen wartet ebenso eine erlebnisreiche Zeit, in der sie viele Abenteuer erleben und von erfahrenen Nationalpark Rangern begleitet werden. Spannende Naturphänomene in den Rangerlabs erforschen, wandern im Seebachtal, den Nationalpark Indoor erkunden oder aber auch die Teilnahme an einem Kunstworkshop sind Fixpunkte.

 
 
 
 
 
 
Europa NEU bilden
 
"Wir brauchen mehr Bildung" liest und hört man seit Jahren aller Orten. Das ist unumstritten wichtig. Die 13. Carinthischen Dialoge beschäftigen sich mit dem Thema Bildung im Kontext zur europäischen Entwicklung - wobei dem Wort "bilden" aber eine doppelte Bedeutung zukommt.

Es geht einerseits um das immer wieder zu revidierende Verständnis von und zu Europa, das gerade im Lichte nationaler Alleingänge, gepaart mit zunehmenden populistischen politischen Strömungen, einer ständigen Weiterentwicklung und Erneuerung bedarf. Nur dann wird es möglich sein, durch eine vernetzte Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen, die zu Synergieeffekten führen könnte, gemeinsame Ziele zu erreichen.

Wann und wo?
5. bis 7. Juli 2019
Schloss Bach
9554 St. Urban
 
 
 
 
 
 
Naturgefahren in Nepal: Risiken und Resilienz
 
Acht der 14 Achttausender befinden sich im nepalesischen Himalaya. Zahlreiche Naturgefahren bedrohen die Menschen und ihr Hab und Gut. Gleichzeitig ist Nepal eines der ärmsten Länder der Erde. Im April und Mai 2015 ereigneten sich verheerende Erdbeben, die zu knapp 9.000 Toten und über 600.000 zerstörten Häusern führten.

Auch vier Jahre danach wohnen zahlreiche Menschen noch in temporären Unterkünften. Neben diesen Erdbeben werden die Naturrisiken in der Annapurna-Region und der Umgang damit geschildert sowie auf das Risikomanagement von Gletscherseeausbrüchen im Everestgebiet eingegangen.

Wann und wo?
Mittwoch, 19. Juni 2019 um 16:00 Uhr
Hörsaal 1
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt